Nur Geld in Aktien investieren, dass du wirklich nicht benötigst

Die Regel ist eigentlich sehr einfach, einige halten sich aber dennoch nicht daran. Dies kann wirklich teuer werden, wenn man doch einmal schnell Geld braucht.

Einige haben die Vorstellung, sie wollen sich nächstes Jahr ein Auto kaufen, legen das Geld noch einmal schnell an der Börse an und nach einem Jahr verkaufen sie ihre Aktien dann mit einem hohen Gewinn. Dann ist aus einem Mazda ein Mercedes geworden. So läuft es aber nicht. Dies geht fast immer schief.

Oft wählen sie dann auch irgendwelche Hot Stocks aus, von denen sie in einem Forum oder bei YouTube gehört habe. Anstatt wenigstens das Geld zu erhalten, verlieren sie dann noch einen großen Teil ihres Ersparten. Dies sollte man erst gar nicht anfangen.

Die erfolgreichen Investoren legen ihr Geld an der Börse langfristig an. Sie investieren, sie spekulieren nicht. Gegen einen gelegentlichen Trade spricht natürlich nichts. Das Geld wird an der Börse über die Jahrzehnte gemacht, nicht auf die Schnelle. Schnelles Geld klappt meist nicht, es geht fast immer schief.

Jeder sollte sich ein Tagesgeldkonto für seinen Notgroschen zulegen. Als Angestellter reichen drei Monatseinkommen, Selbstständige sollten mehr zurücklegen. Ein Beamter braucht im Grunde eher weniger, sein Gehalt kommt immer pünktlich.

Niemand kann die Zukunft voraussagen. Das Auto geht kaputt, die Waschmaschine, man wird krank oder verliert seinen Job. Daher ist der Notgroschen wichtig. Davon bezahlt man dann die Reparaturen. Für eine lange Krankheit wird der Notgroschen oft nicht reichen.

Wichtig ist, dass man das Geld wirklich nicht benötigt, auch in den nächsten Jahren nicht, zumindest nicht für die planbaren Anschaffungen oder irgendwelche Reparaturen. Sollte man das Geld dennoch benötigen und gerade ein Börsencrash stattgefunden haben, dann kommt der Verkauf der Wertpapiere ziemlich teuer.


2 Kommentare
    • IM HAMSTERRAD

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