Strategie zur Finanziellen Unabhängigkeit – Raus aus dem Hamsterrad

Finanziell frei zu sein, kann so schön sein. Morgens ausschlafen, dann ein Käffchen und danach gemütlich den Tag verbringen, ohne Stress und finanzielle Sorgen. Wäre das nicht schön? Was muss man jetzt tun, um finanziell frei zu werden? Wenn du dich an einige wesentliche Grundlagen hältst, kannst du es schaffen.

1. Erstelle einen Finanzplan

Schreib auf, was du monatlich an Ausgaben und Einnahmen haben, so wie bei Peter Zwegat mit seinem Flipchart. Du brauchst einen Überblick.

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2. Lege dein Ziel fest

Wie viel Geld brauchst du für was? Wann möchtest du dein Ziel erreichen? Je mehr Zeit du hast, desto besser. Die Zeit und der Zinseszins arbeiten für dich. Je mehr Zeit du hast, desto weniger Kapital musst du einsetzen.

Erst wenn du diese Faktoren kennst, kannst du ausrechnen, ob deine monatliche Sparrate reicht, um dein Ziel in der gewünschten Zeit zu erreichen.

3. Kostenreduzierung

Reduziere deine Kosten. Überprüfe alle deine Ausgaben, ob sie absolut notwendig sind, wenn nicht, streiche sie. Ein Pay-TV-Abo, regelmäßige Restaurantbesuche und Urlaub sind schön, aber nicht unbedingt notwendig. Je stärker du deine Kosten zusammenstreichst, desto mehr kannst du sparen.

Die Kosten, die du nicht streichen kannst, kann man evtl. günstiger realisieren. Überprüfe deine Versicherungsverträge, meist lässt sich da ein günstiger Anbieter finden. Auch beim Strom und Telefon lässt sich sparen. Es muss nicht alle zwei Jahre das neuste Handy sein. Solange es noch funktioniert, einfach behalten und auf Prepaid umstellen.

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Das eigene Auto ist teuer. Wenn du es nicht brauchst, schaff es ab. Zieh in die Nähe deines Arbeitsplatzes, dies spart meist Geld. Auch kleine Einsparungen läppern sich mit der Zeit. Noch teurer ist Wohnen. Wenn möglich, reduziere deine Wohnkosten.

Verzichte auf Spontankäufe. Kaufe nur das, was du wirklich benötigst und absolut notwendig ist. Bevor du einen Euro ausgibst, drehe ihn lieber zweimal um, ob es wirklich sein muss. Der spontane Einkauf beim Bäcker muss nicht sein. Brot und Brötchen gibt es auch beim Discounter. Kuchen macht eh nur dick.

Die Kosten müssen runter. Sparen ist die Lösung deines Problems!

4. Einnahmen steigern

Bis zu einem gewissen Punkt kann man sparen, mehr geht dann aber nicht mehr. Jetzt müssen die Einnahmen hoch. Mach Überstunden, suche dir einen Nebenjob. Du musst mehr als die anderen arbeiten. Je mehr du arbeitest, desto mehr Geld verdienst du und desto schneller kannst du die finanzielle Freiheit erreichen.

5. Notgroschen anlegen

Es kann immer etwas Unvorhergesehenes passieren, dein Auto geht kaputt oder die Waschmaschine streikt. Dann brauchst du Geld. Lege dir einen Notgroschen auf ein separates Konto an. Packe ihn nicht auf das Konto für deine normalen Zahlungen, so kommst du gar nicht erst in Versuchung, an das Geld heranzugehen. Zwei Monatsausgaben als Notgroschen reichen.

6. Geld investieren

Jetzt muss dein Geld für dich arbeiten und Junge bekommen, du brauchst passives Einkommen. Überlege dir gut, wo du investierst. Ich bin ein großer Fan der Börse. Du könntest in Aktien investieren. Andere entscheiden sich für Immobilien. Du brauchst nur deinen Eigenanteil und die Nebenkosten, das restliche Geld kommt von der Bank. Es gibt immer noch Immobilien-Schnäppchen. Mit Zeit und Geduld findet man diese auch. Eine Kombination aus Immobilien und Aktien ist auch sehr beliebt. Allerdings sind reine Aktien stressfreier, als eine Immobilie.

Bitte vergiss aber nicht, es heißt investieren, nicht Zocken. Suche dir Aktien von soliden Unternehmen aus, welche es noch in 100 Jahren geben wird. Kaufe sie und vergiss, dass du sie hast. Nicht mehr verkaufen.

Tue dir selbst einen Gefallen, renn bloß nicht zur Bank und lass dir irgendetwas aufschwatzen. Bankberater sind Bankverkäufer. Würden sie etwas können, wären sie nicht Bankberater und selbst finanziell frei. Belese dich, lerne so viel du kannst über Finanzen, werde selbst zum Finanzexperten. Wissen ist Macht. Nichts wissen, ist ein Problem und kostet dich viel Lehrgeld.

Der Börsen- und Finanzexperte André Kostolany sagte einst:

„Das wenige, was ich über Wirtschaft und Finanzen weiß, habe ich nicht an den Universitäten oder aus Fachbüchern, sondern im Dschungel gelernt. Bestimmt habe ich mehr Schulgeld bezahlt, als es mich in Harvard gekostet hätte.“



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