Verdirbt Geld den Charakter oder bringt es ihn nur zum Vorschein?

Du hast sicherlich auch schon den Spruch gehört, dass Geld den Charakter verdirbt. Einige schieben dann gleich noch hinterher, dass derjenige, der Geld hat und in einem schönen Haus wohnt, es anderen Leuten weggenommen oder von jemanden geerbt hat, der es anderen weggenommen hat. Das Geld kann nur auf eine unmoralische Art verdient worden sein. Solche Aussagen hört man leider sehr oft, vor allem linke Politiker erzählen diesen Blödsinn.

Die meisten wohlhabenden Menschen haben für ihr Geld gearbeitet, dass alles Erben sind, ist linke Propaganda. Es wird viel in Deutschland vererbt, dies stimmt, allerdings meist Omas Häuschen, Schmuck und bisschen Bargeld. Die meisten Erben sind dann nicht reich.

Gerade diese Tage habe ich wieder in einer Talkshow zum 30. Jubiläum der Deutschen Wiedervereinigung das Beispiel Klatten und Quandt gehört, wo sie als schlechte Menschen dargestellt werden. Da sagte die linke Politikerin, dass es nicht sein kann, dass BMW 1,1 Milliarden Euro Dividenden an diese beiden Erben ausgeschüttet hat und dies so niedrig versteuert wird. Was immer nicht erwähnt wird, dass die auch eine hohe Erbschaftssteuer zahlen mussten und nach der Erbschaft erst einmal hohe Schulden hatten, wie sie in einem Interview sagten.

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Mich regen solche Beispiele immer auf. Am Ende wird so politisch versucht uns Kleinaktionären etwas wegzunehmen. Wir haben schließlich für unser Geld gearbeitet und schon alles versteuert. Gerade jetzt in der Coronazeit nehmen immer mehr die Forderungen nach höhere Steuern für Kapitalerträge und auf das Einkommen zu.

Für uns Kleinanleger ist dies die Altersvorsorge, vom Staat ist bekanntlich nichts zu erwarten. Das Geld, welches in Wertpapiere investiert ist, wurde auch schon hoch versteuert. Der Staat will an unsere Altersvorsorge, anders ist dies nicht zu deuten.

Es ist wichtig, wie man sich verhält. Die Taten entscheiden über den Eindruck eines Menschen auf Dritte. Es gibt vermögende Menschen, die sehr bescheiden sind, sehr zurückhaltend leben, sie spenden, tun Gutes und bauen Unternehmen auf, schaffen damit Arbeitsplätze.

Dann gibt es welche, die sind total hochnäsig, gucken andere, die weniger haben als sie, nicht mit dem Hintern an und machen sich über sie auch noch lustig. Letztere Sorte geht mir gewaltig gegen den Strich, begegnet sind mir davon aber schon so einige.

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Man ist nichts Besseres, nur weil man mehr Geld hat als andere. Oft ist es sogar so, dass sie gar nicht mehr Geld haben, sie tun nur so, leben auf Pump oder die Eltern haben das Geld. Man sollte jedem Menschen vernünftig und korrekt begegnen, denke ich.

Ich glaube nicht, dass Geld den Charakter verdirbt. Wer sich wie ein Arsch verhält, war vorher auch schon einer. Mit Geld verstärkt sich diese miese Charaktereigenschaft nur noch mehr, es wird immer noch mehr angegeben.

Ein guter Mensch mit Geld wird damit auch gutes tun. Es gibt gar keinen logischen Grund dafür, dass er zum Arsch wird. Ich würde sagen, dies hängt viel von der Erziehung ab. Einige Menschen hatten einfach keine.



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