Weg vom Sparbuch, hin zu Aktien und ETFs, es lohnt sich für dich

Bei vielen gilt das Sparbuch als sichere Geldanlage. Die Wahrheit ist, sie ist alles andere als sicher. Mit dem Sparbuch verliert man immer Geld, schleichend. Man merkt es nur nicht, man sieht es auch nicht. Die Summe auf dem Sparbuch bleibt gleich. Auf die Dauer verliert man allerdings nur Geld, jedes Jahr ein bisschen, die Inflation nagt am Ersparten.

Wer vor zehn Jahren 10.000 Euro auf dem Sparbuch hatte, hat heute auch noch die 10.000 Euro, die Kaufkraft entspricht allerdings nur noch 8.500 Euro. Das Sparbuch ist tot. Es wird Zeit, es endlich zu beerdigen.

Viele Sparer verstehen dies bis heute nicht. Noch immer besitzen 55 Prozent aller Deutschen Haushalte ein Sparbuch. Zinsen auf Sparbücher gibt es so gut wie nicht mehr. Wer noch 0,01 Prozent Zinsen bekommt, ist noch gut dran. Erste Banken verlangen schon Negativzinsen.

Daher sollte sich jeder dringend nach Alternativen umschauen. Gerne werden dafür Festgeld– und Tagesgeldkonten beworben. Dies ist keine Alternative. Die Zinsen sind zwar ein bisschen höher, dennoch verliert man auch damit Geld. Ein Festgeldkonto ist unnütz. Auf ein Tagesgeldkonto gehört nur der Notgroschen, das andere Geld muss arbeiten, Rendite erwirtschaften.

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Die Lösung heißt nicht sparen, sondern investieren. Wer risikoscheu ist, kann sich für Indexfonds (ETFs) entscheiden. Ein ETF bildet einen Index, wie den DAX oder S&P 500 beispielsweise nach. Beim S&P 500 investiert man in die 500 größten amerikanischen Unternehmen.

Man investiert somit sein Geld in diese Unternehmen, in alle 500 und nicht in ein einzelnes. Durch diese Vorgehensweise ist das Risiko breit verteilt. Entwickelt sich ein paar Aktien schlechter, sind noch ausreichend andere da, die sich besser entwickeln.

Den S&P 500 gibt es bereits seit 1957. Wer damals investiert hätte, könnte sich über eine Rendite, wenn man die Dividenden mit einrechnet, von über 8 Prozent pro Jahr freuen. Ähnliche Berechnungen kann man auch mit anderen Indizes anstellen. Seit 1957 gab es eine Menge Krisen und Börsenabstürze, dennoch hat die Börse das Sparbuch um Weiten geschlagen, heute erst recht.

Vielen wollen mit der Börse nichts zu tun haben. Die Wahrheit ist, wer sein Geld nicht für sich arbeiten lässt, wird keine Rendite erwirtschaften, er wird Geld verlieren.



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