Wie funktioniert die Börse? – Börse und Wirtschaft ist nicht dasselbe!

Für viele Menschen ist die Börse nur Casino, sie wollen mit ihr und Aktien absolut nichts zu tun haben. Wenn man nur die Wörter „Börse“ oder „Aktien“ erwähnt, dann springen sie schon ganz schockiert auf und erzählen irgendeinen Blödsinn, der mit der Realität nichts zu tun hat!

Börse ist wie ein Basar im Orient, wo um den Preis gefeilscht wird. Käufer und Verkäufer einigen sich auf einen Preis für eine Aktie, abhängig vom Angebot und Nachfrage. Nur eben mit dem Unterschied, dass man seine Ware nicht physisch sieht, man sieht nur im Depot einen entsprechenden Eintrag über den Aktienkauf.

Einen Börsencrash, wie wir ihn jetzt erlebt haben, funktioniert genauso. Innerhalb kürzester Zeit kommen immer mehr Aktien auf den Markt. Wenn auf einem Basar mit einmal sich das Angebot von Datteln vervielfacht, dann sinkt der Preis, bei einem Börsencrash fällt der Aktienpreis auch. Jeder will seine Datteln verkaufen. Wer am billigsten ist, bekommt seine Datteln verkauft, bevor sie schlecht werden.

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Jetzt, wie auch die nächsten Wochen und Monate, gibt es Aktien zum Schnäppchenpreis. Wer keine Aktien mag oder sich damit nicht genug damit auskennt, kann einen ETF-Sparplan starten. In Nullzins-Zeiten hat das Sparbuch ausgedient. Wer Rendite will, muss Aktien oder ETFs kaufen.

Ja, die Aktienkurse können nach dem Kauf fallen, werden sie vermutlich auch, ist meistens so, dass man ins offene Messer greift. Egal, sofern man eine Qualitätsaktie gekauft hat. Das Unternehmen wird sich langfristig erholen und der Aktienkurs wieder steigen.

Börse ist nicht gleich Wirtschaft, da gibt es einen großen Unterschied. Die wirtschaftliche Entwicklung von einem Unternehmen, Branche oder Weltwirtschaft, so wie jetzt in der Corona-Krise, wird von der Börse meist vorneweg genommen.

Oft werden Aktienkurse tiefer nach unten gedrückt, als sie es eigentlich sein müssten. Die Börse macht gerne ein Problem größer, als es eigentlich ist. Auch wenn das Problem erst in den nächsten Monaten auftreten wird, ist dies in der Regel bereits eingepreist. Bereits vor dem eigentlichen Problem ist der Aktienkurs schon abgestraft.

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Es geht aber auch andersherum. Da werden mögliche Gewinne in den nächsten Jahren von Unternehmen schon jetzt in den Aktienkurs eingepreist und eine Aktie teurer, als sie sein sollte.

Aber Achtung! Aktuell gibt es sehr viele Aktien bzw. Branchen, wo dies noch nicht der Fall ist. Die KGVs sind höher als vor dem Crash, wodurch viele Unternehmen überbewertet sind. Daher prüfe unbedingt vor dem Kauf, ob der Aktienpreis auch dem tatsächlichen Wert entspricht. Der Preis einer Aktie und der Wert einer Aktie sind meist nicht identisch.

Einen ETF-Sparplan kannst du bei diesen Anbietern starten:

Trade Republic *

comdirect *

Consorsbank *

onvista Bank *



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