2 top Old Economy Dividendenaktien mit solidem Geschäftsmodell für 2022

Ich möchte dir heute gerne zwei Aktien in Erinnerung bringen, welche du vermutlich bereits auch schon kennst. Diese Aktien sind derzeit durchaus sehr interessant und daher schadet es nicht, noch einmal einen Blick darauf zu werfen.

Die eine langweilige Aktie stammt aus dem Automobil- und Industriebereich, die andere ist ein Beratungsunternehmen. Beide Aktien performen aktuell sehr gut.

Accenture plc (WKN: A0YAQA / ISIN: IE00B4BNMY34)

Accenture ist ein ursprünglich amerikanisches Beratungsunternehmen, welches seinen Hauptsitz auf Bermuda hatte. Bermuda, wie die Cayman Islands, sind damals aber ins Visier der US-Behörden geraten und so war es ratsam, sich einen anderen Hauptsitz zuzulegen, im irischen Dublin.

Für Accenture arbeiten mittlerweile 624.000 Mitarbeiter in 51 Ländern. Das Unternehmen hat über 6.000 Kunden in mehr als 120 Ländern. Accenture besitzt über 8.200 Patente. Ein Fokus liegt auf der Management- und Technologieberatung sowie Outsourcing-Dienstleistungen.

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Die aktuelle Dividendenrendite beträgt zwar nur 1,01 Prozent, dennoch konnte die Aktie innerhalb der letzten zehn Jahre um 665 Prozent zulegen. Im September wurde die Ausweitung des Aktienrückkaufprogrammes angekündigt. Damit beträgt das Gesamtvolumen 6,3 Milliarden US-Dollar.

Genuine Parts Company (WKN: 858406 / ISIN: US3724601055)

Bereits seit 73 Jahren schüttet die Genuine Parts Company eine Dividende aus. Seit 65 aufeinanderfolgenden Jahren wurde die Dividende sogar erhöht. Damit ist das Unternehmen sogar ein Dividendenkönig. Als Dividendenkönig bezeichnet man Unternehmen, welche seit mindestens 50 Jahren eine Dividende ausschütten, welche sich jedes Jahr erhöht hat. Die Aktuelle Dividendenrendite beträgt rund 2,33 Prozent.

Man kann Genuine Parts als rezessionssicheren Autoteilehändler bezeichnen. Wenn die Wirtschaft schlecht läuft, kaufen die Menschen weniger Neuwagen, sie behalten ihre alten Autos. Alte Autos gehen aber gerne kaputt und dann benötigt man Ersatzteile. Somit kommt auch in wirtschaftlich schlechten Zeiten Geld in die Kasse.

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Der Geschäftsbereich mit Autoersatzteilen macht zwei Drittel des Umsatzes aus. Das andere Drittel stammt aus dem Ersatzteileverkauf an Industrieunternehmen. Zu den Produkten gehören Kleb- und Dichtstoffe, Schneidewerkzeuge, Schmiermittel, Schläuche, Armaturen, Hydraulikzubehör, Sicherheitsmaterialien und vieles mehr.

Seit dem Märzcrash 2020 konnte sich die Aktie fast verdreifachen.

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